Kommende Köln
St. Albertus Magnus zu Köln
Kommende Köln

Durch Dekret des Hochmeisters aus Rom vom 4. April 2004 wurde die Mercedarier-Kommende St. Albertus Magnus zu Köln am Rhein gegründet. Die Ritter der Kommende, die bei Ihrer Gründung fünf Mitglieder umfasste, trafen sich schon zu ihrer ersten gemeinsamen Hl. Messe in der Kölner Kirche Maria Hilf - in der außerordentlich schönen und ehrwürdigen, heute „außerordentlich“ genannten Form, die schon vor achthundert Jahren unser Ordensgründer, der Hl. Petrus Nolascus, zu schätzen wusste. Die Tradition unserer Kirche erhält so den ihr zustehenden Raum und wir unterstützen diese nach Kräften.

Die Kölner Kommende verrichtet ihren mercedarischen Dienst vor allem in der Seelsorge und Betreuung von Strafgefangenen und deren Angehörigen v.a. in der JVA Siegburg. In Form regelmäßiger Gesprächs- und Kontaktgruppen werden die Inhaftierten besucht und mit Ihnen über Themen aller Art, aber natürlich auch über den Glauben gesprochen und gemeinsam gebetet. Zu den Werken der Nächstenliebe gehören z.B. auch Nachhilfestunden für Gefangene, die während ihrer Haftzeit noch einen Schulabschluß oder eine Ausbildung absolvieren wollen und der Unterstützung bedürfen.

Darüber hinaus nehmen die Ritter z.B. auch an verschiedenen Vortrags- und Weiterbildungs-terminen des katholischen Gefängnisvereins an der JVA Siegburg bzw. des Erzbistums Köln teil, sowie an der einmal jährlich stattfindenden Fachtagung der „Ehrenamtlich Tätigen in der Freien Straffälligenhilfe (=Gefangenenbetreuung) in Nordrhein-Westfalen“, eine Tagung, die vom Justizministerium des Landes NRW gemeinsam mit verschiedenen Organisationen des paritätischen Wohlfahrts-verbandes des Landes durchgeführt wird.

Weitere wichtige Höhepunkte im mercedarischen Jahreskreis sind Exerzitien und v.a. die alljährliche Traditionswallfahrt (stets am Wochenende nach Fronleichnam) aller Ritter und Priester der Statthalterei der Länder deutscher Zunge nach Altötting, dem auch von unserem Heiligen Vater Benedikt XVI. besonders geschätzten und wohl bedeutendsten Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum. Gerade die Mercedarier, ob im Standes eines Ritters, einer Dame, eines Donaten oder eines Geistlichen, fühlen sich in besonderer Weise der Muttergottes verpflichtet (s. hierzu auf der Hauptseite unter: „Geschichte/Spiritualität“ und „Gebete“), als Mitstreiter ihres Heeres zur Verherrlichung ihres göttlichen Sohnes und Unterstützung des sozialen Königtums Jesu Christi auf Erden.

Heilige Maria, Mater Dolorosa della Mercede, bitte für uns und für die ganze Welt. Amen.