Wappen-Habit-Insignien
Wappen-Habit-Insignien

Wappen

Der Wappenschild der Mercedarier besteht aus dem königlichen aragonesischen Wappen, vier rote Streifen auf goldenem Grund, und darüber das weiße Kreuz der Kathedrale vom Hl. Kreuz zu Jerusalem in Barcelona, wo der hl. Petrus Nolascus mit seinen ersten Gefährten im Jahre 1218 feierlich investiert wurde.

Habit

Bei der feierlichen Investitur, die stets am Sitz der Ordensleitung der Mercedarier in Rom stattfindet, wird der Novize nach erfolgreichem Abschluß seines Noviziates als Ritter, Dame oder als Donat in den Orden aufgenommen. Der Ordensmantel und die Insignien werden von dem Hochwürdigstem Herrn Generalmagister des Mercedarierordens anläßlich der Hl. Investiturmesse gesegnet und dann dem zu Investierenden vom Hochmeister und vom Großkanzler der Cavalieri della Mercede umgelegt.

Die Ritter tragen Ordensmäntel aus ungebleichter Wolle mit dem aragonesischen Königswappen und einem Ritterkreuz, die wenigen Devotionsritter (Profeßritter mit besonderen Gebetsverpflichtungen, wie sie sonst nur Kleriker kennen, z.B. Breviergebet), tragen während der hl. Messe und anderer Gottesdiensten ein geistliches Gewand: die Kukulle).


Habit der Ritter, hier mit roter Kapitelsschnur eines Cavaliere di Onore
Devotionsritter tragen in der Liturgie eine Kukulle, hier ein Cavaliere di Grazia e Devozione

Insignien

Neben dem Ordensmantel erhält der Ritter anläßlich der feierlichen Investitur auch die Ordensinsignien: die große Halsdekoration, zu tragen zur Galauniform oder zum Frack, die Miniatur, zu tragen zur Ausgehuniform, und die Rosette, zu tragen zum dunklen Anzug oder zur Tracht am Revers. Diese werden, wie der Ordensmantel und der rote Kopfbedeckung, während der Investiturmesse vom Hwst. H. Generalmagister feierlich gesegnet.

Rosette, Ordenskreuz und Miniatur
(Insignien eines Cavaliere di Onore)